18 | 12 | 2018
Urologie




Urologie

Der Fachbereich Urologie beschäftigt sich mit Erkrankungen und Symtomen an den Organen:
Nebenniere, Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre, Prostata, Samenblasen, Hoden und Nebenhoden

Aus dieser Aufzählung geht hervor, daß der Urologe nicht nur ein Arzt für die Männer ist, wie oft fälschlich geäußert wird, sondern bei entsprechenden Erkrankungen natürlich auch für die Frau zuständig sein kann. Zu erwähnen sei hier der wiederholt auftretende Harnwegsinfekt, der unkontrollierte Urinverlust und leider auch Tumorerkrankungen.

Schwerpunkte unserer Praxis sind:
  1. die umfassende Diagnostik urologischer Erkrankungen (ohne radiologische Untersuchungen im Haus)
  2. konservative, d.h. nicht operative, Therapieformen
  3. die Therapiemöglichkeit durch das Gespräch

Die Diagnostischen Möglichkeiten umfassen:
- Das Aufnahme-, bzw Erstgespräch (Anamnese)
- Die körperliche Untersuchung
- Ultraschalluntersuchung nach modernen Standards von Nieren, Blase, Prostata und Hoden, sowie
- die Prostata zusätzlich über den Darm (transrektal mit Endo-Sonde).
- Die Blasenspiegelung (Zystoskopie) einschließlich der Möglichkeit, Gewebeproben aus der Harn-
- blase zu entnehmen
- Als Besonderheit die flexible Zystoskopie - eine Untersuchungsmethode mit einem biegsamen
- Ge rät, mit der Möglichkeit, sich den vorgegeben Verlauf der Harnröhre anzupassen und auch den
- Blasenboden rückwärts zu betrachten.
- Urodynamischer Meßplatz: Eine aufwendige Computergestütze Untersuchungsmethode zur Unter
- suchung der Blasenfunktion bei Blasenentleerungsstörungen und unkontrolliertem Urinverlust.
- Labor
- Hier natürlich die mikroskopische Beurteilung des Urins (Urinsediment) und mittels Schnelltests zur
- Bewertung gelöster Bestandteile.
- Alle blutchemischen Untersuchungen einschließlich Tumormarker wie das Prostataspezifische Antigen
- (PSA) oder Hormonparameter wie die männlichen Geschlechtshormone (z. b. Testosteron)
- Mikrobiologische Untersuchung von Körpersekreten wie Urin oder Samenflüssigkeit, Untersuchung
- der Zeugungsfähigkeit des Mannes, hier vor allem das Spermiogramm.